von Spuren-hinterlassen.com

Die größte Versuchung im Leben ist es,
den Traum mit der Realität zu vermengen.
Die größte Niederlage,
Träume zu Gunsten der Realität zu opfern....

In 10 Monaten Westafrika auf dem Landweg erfahren...

Nach 303 Tagen mit knapp 36000 gefahrenen Kilometern, nach 26 Grenzübertritten und
verbrauchten 8740 Litern Diesel sind wir im November 2007 mit unserem Magirus-Deutz-Expeditionsmobil nach Deutschland zurückgekehrt.
Schon seit mehreren Jahren war in uns der Traum gewachsen, dem geregelten Leben Deutschlands den Rücken zu kehren und die "weite Welt" zu erleben. Bereits 2002 hatten wir während unseres Medizin-Studiums in einem Buschhospital in Ghana gearbeitet; tief beeindruckt von der Lebensfreude der Menschen unter doch recht armseligen Bedingungen nahmen wir uns fest vor, noch einmal zurückzukehren - dieses Mal aber auf dem Landweg.
Im Rahmen unseres privaten Hilfsprojektes organisierten wir Medikamente und andere medizinische Hilfsgüter (ca. eine 3/4Tonne und im Wert von über 10.000 Euro; unterstützt wurden wir dabei von Alumni Göttingen, Verein der Freunde und Förderer der Medizinischen Fakultät), um sie direkt vor Ort in den Hospitälern bzw. Gesundheitsstationen patientennah zu spenden.

Es dauerte über drei Jahre, bis unsere Maggie endlich soweit war, um uns sicher über Stock und Stein, durch Sandwüsten und durch überflutete Wege während der Regenzeit zu bringen. Wir hatten in dieser Zeit schon Berufserfahrung gesammelt und fühlten uns nun einigermaßen gewappnet, auch unter primitiveren Bedingungen ärztlich tätig sein zu können. Wir waren gespannt, was uns in den verschiedenen Ländern wohl erwarten würde und freuten uns auf viel neue Lebenserfahrung, tolle Menschen und Kulturen, waren bereit für die "Rückbesinnung zum Wesentlichen"...

Vor Ort bot sich uns während zahlreicher Hospitationen die Möglichkeit, die unterschiedlichen medizinischen Versorgungssysteme kennen zu lernen und lokal mit den Ärzten und Schwestern tätig zu sein.
Aus all dem Erlebten und Gesehenen haben wir Vorträge erarbeitet, die wir in verschiedenen Rahmen (Schulen, Volkshochschulen, Universitäten...) vorstellen werden. Die Einnahmen möchten wir als Spende der privat organisierten NGO (Non Governmental Organisation) "FSAB" (niederländisches Ehepaar, das in Benin im Lebensbereich des Stammes der Somba tatkräftige Hilfe leistet) sowie zukünftigen Hilfsprojekten zu Gute kommen lassen.
Als Erlebnisdokumentation haben wir sowohl Reiseberichte der einzelnen Länder, als auch diverse Fotoserien hier online zu Verfügung gestellt. Bei intensiverem Interesse bitte einfach Kontakt per e-mail herstellen.